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50 Kinder flexiblel und liebevoll betreut...Konzept der Kindertagesstätte Marienkäfer
Im August 2010 hat der Kinderschutzbund Minden-Bad-Oeynhausen e.V. eine Zwei-Gruppen Kindertagesstätte am Simeonscarrè 3 eröffnet. Im Juni 2011 wurde die Kindertagesstätte Marienkäfer im Verbund mit dem Kinderschutzbund zum Familienzentrum NRW zertifiziert. Zum 01.12.2011 wurde dann die Möglichkeit genutzt und eine weitere Gruppe eröffnet. So entstand im Marienkäfer eine dritte Gruppe. In der „Raupengruppe“ gibt es Platz für 10 Kinder im Alter von 6 Monaten bis zum dritten Lebensjahr. Hier werden die Kinder von 2 Vollzeit Fachkräften und einer Teilzeit- Ergänzungskraft liebevoll durch den Tag begleitet. Auf der gleichen Etage befindet sich ebenfalls die „ Hummelgruppe“. 20 Kinder im Alter von 2-6 Jahren erleben hier eine herzliche Unterstützung in der weiteren Entwicklung.
Das Team besteht aus 2 Vollzeit-Fachkräften und einer Anerkennungspraktikantin oder einer FSJ-Kraft. Im Souterrain hat es sich die „ Mäusegruppe“ gemütlich gemacht. In den hellen Räumen sind ebenfalls 20 Kinder im Alter von 2-6 Jahren eingezogen und leben und erleben den Tag nach ihren Bedürfnissen. Begleitet werden die Kinder von 2 Vollzeit-Fachkräften und einer FSJ-Kraft oder einer Anerkennungspraktikantin. Angeleitet wird die Kita von einer Leitung , die auch als psychologische Beraterin tätig ist. Das Wohl jedes einzelnen Kindes steht für uns an oberster Stelle. Spaß und Ganzheitlichkeit begleiten uns täglich.
Gestaffelt ist unser Konzept in folgende Bereiche: - Bringzeiten - Eingewöhnungsphase - Unsere Ziele Bringzeiten
Die Kinder sollten bis 9:00 Uhr in der Kita angekommen sein. Um 9:00 findet in der Raupengruppe das gemeinsame Frühstück statt. Hier ist es früh genug, wenn die Kinder zum Frühstücksbeginn in der Einrichtung sind.
In der Hummel- und in der Mäusegruppe wird gegen 9:15 Uhr gefrühstückt. Hier sollten die Kinder bis 9:00 Uhr in der Einrichtung sein, um sich vor dem Frühstück noch etwas „auszutoben“ , Freunde begrüßen, Kontakte knüpfen und ins Spiel finden zu können.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7:30 -16:30 Uhr. Es gibt zudem noch die Möglichkeit der Randzeitenbetreuung. Diese ist in der Zeit von 7:00-7:30 Uhr und von 16:30-18:00 Uhr möglich. Die Randzeitenbetreuung fällt nicht mit in die Elternbeiträge, sondern wird mit 5 Euro/angefangene Stunde mit dem Kinderschutzbund abgerechnet. Eine vorherige Anmeldung ist wichtig. Im Sommer und Weihnachten schließt die Einrichtung zum gemeinsamen Erholungsurlaub.Dies sind im Sommer 2 Wochen und Weihnachten ca. 2 Wochen (je nachdem wie Weihnachten fällt). Über die Schließungszeiten werden die Eltern rechtzeitig informiert.
Angebote
Neben der individuellen Förderung und der Unterstützung für Familien, gibt es noch reizvolle Angebote für Kinder und Familien.
1. Bewegungserziehung Kinder haben die Möglichkeit an zielorientierten Angeboten im Bereich „Bewegung“ teilzunehmen. Bei einer Gruppengröße von 6-8 Kindern ist eine individuelle Förderung möglich.
2. Hauswirtschaft Kinder bekommen die Möglichkeit sich in Kleingruppen, max. 6 Kinder spielerisch das Kochen zu erlernen und Haushaltsgeräte und ihre Funktionen kennen zu lernen.
3. Frühstücksbuffet Jeden ersten Freitag im Monat findet ein Frühstücksbuffet statt. Unter einem vorgegebenen Thema können sich Eltern an der Vielfältigkeit des Buffets beteiligen.
4. Eltern-Kind-Cafè Jeden 1. Donnerstag im Monat treffen sich Eltern mit ihren Kindern in der Kindertagesstätte zum Klönen und Experimentieren und Austauschen. Das Cafè ist von 15-17 Uhr geöffnet. Dies ist ein offenes Angebot, das auch von Eltern genutzt werden kann, deren Kinder nicht unsere Kita besuchen.
5. Bewegung für Eltern Zur Zeit wird noch daran gearbeitet ein Bewegungs-Wellness- Angebot für Eltern zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten wir dies erarbeitet.
6. Tiger Kids In Kooperation mit der AOK ist Tiger Kids ein Projekt, welches über 3 Jahre geht. Die Schwerpunkte sind Ernährung, Bewegung und Entspannung und auf Kinder ab 3 Jahre ausgerichtet.
7. Lauftreff Dienstags morgens trifft sich eine Gruppe von 5-6 Kindern und 2 Betreuern zum „ Joggen“. Hierbei geht es nicht um Kondition, sondern um den Kindern einen angeleiteten Rahmen zu schaffen sich gezielt „auszutoben“. Ferner ist die Förderung der Körperwahrnehmung ein wichtiges Ziel.
8. Seniorenresidenz Einmal in der Woche treffen sich 4-6 Kinder mit 4-6 Senioren zum gemeinsamen Singen, Spielen, Basteln und Plaudern. Dies Angebot umfasst eine Stunde und ist beiden Generationen sehr wichtig.
9. Hausbesuche Die Hausbesuche finden im Wechsel mit den Hospitationen statt. Bei den Hausbesuchen dürfen sich die Kinder 2 Betreuer aussuchen, von denen sie dann zu Hause Besuch bekommen. So haben die Kinder die Gelegenheit, einmal ihr Zuhause zu zeigen .
10.Hospitationen Als „Ausgleich“ zu den Hausbesuchen, bekommen Eltern die Chance einen Vormittag mit ihrem Kind / ihren Kindern im Kindergarten zu verbringen. Auf diese Weise bekommen Eltern einen Einblick vom Kindergartenalltag.
11 Familienaktionen Familienaktionen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. So findet mind. 1mal / Jahr ein Familienfrühstück statt und ein gemeinsamer Ausflug, Abschlussausflug oder Sommerfest.
12.Schulanfängeraktionen Im letzten halben Jahr der Kindergartenzeit werden die Schulanfänger auf den nächsten Schritt (Übergang in die Schule) vorbereitet. Mit Spielen im Bereich der Wahrnehmung, Konzentration und Ausdauer werden die Kinder durch die Fachkräfte gefördert. Mit Aktivitäten wie z.B. Feuerwehr, Polizei, Theater und natürlich zum Schluss die Schulanfängerübernachtung wird die letzte Kitazeit zu etwas „Besonderem „.Nicht zu den Aktionen gehören Angebote zur Vorbereitung auf die Schule, wie Schwungübungen, Buchstaben und Zahlen schreiben.
13. Happy English Spielerisch lernen Kinder ab 3 Jahre erste englische Wörter und Sätze kennen. Die Eltern haben zwischendurch die Möglichkeit, nach Absprache eine Unterrichtsstunde zu hospitieren. I think, that’s fine. J
14. Musikschule Durch eine Kooperation mit der Musikschule, ist es uns möglich interessierten Kindern ab 3 Jahre in unseren Räumlichkeiten mit Musik, spielen, tanzen und singen die Freude an Musik näher zu bringen.
15. Mini Yogis Yoga für Kinder ab 4 Jahre ist z.Z. noch in Planung.
Anmeldungen
Die Anmeldungen sind im Januar, der genaue Termin wird vom örtlichen Jugendamt festgelegt. In dieser Zeit haben Eltern die Möglichkeit sich die Einrichtung anzusehen und ihr Kind/ ihre Kinder anzumelden. Nach dem Aufnahmeverfahren haben Eltern, die keinen Platz in unserer Einrichtung bekommen haben, die Möglichkeit unsere Unterstützung in Anspruch zu nehmen, z.B. durch Vermittlung einer Tagesmutter oder eines Babysitter 25+. Für Probleme steht den Eltern die „offene Elternberatung“ zur Verfügung, die jeden ersten Mittwoch im Monat in der Zeit von 14:00-16:00 Uhr in der Kindertagesstätte stattfindet.
Wer sind wir?
Alle drei Gruppen sind mit 2 Fachkräften in Vollzeit besetzt und einer FSJ-Kraft bzw. Anerkennungspraktikanten. Das Team verfügt über sehr viel Herzlichkeit, Erfahrung, Zuverlässigkeit und Freude an der Entwicklung der Kinder. Für Fragen, Wünsche und Bedürfnisse steht den Eltern immer eine Fachkraft zur Verfügung. Unter der Trägerschaft des Kinderschutzbundes ist es uns wichtig, für jedes Kind individuell da zu sein. Unsere Aufgabe sehen wir vorrangig darin, den Kindern einen gemütlichen, freudvollen Raum zu schaffen, in dem sie sich während der „Trennung“ von den Eltern wohl fühlen, Spaß haben, spielen, entdecken, forschen und gefördert werden.
Unsere Rolle
Unsere Rolle leitet sich aus den Bedürfnissen der Kinder ab. Wir sind Entwicklungsbegleiter und Bezugsperson. Wir sind dafür verantwortlich, dass sich das emotionale Wohlbefinden der Kinder in einem Gleichgewicht befindet und die Engagiertheit in allen Bereichen erprobt werden kann, so dass jedes Kind seine Selbstbildungspotentiale entdecken und ausleben kann. Uns ist es besonders wichtig, die Kinder mit Herzlichkeit, Verständnis und Geduld zu begleiten, so dass es ihnen eigenständig gelingt, zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen heranzuwachsen, hierzu gehört auch, dass sich mal ein „Flecken-„ oder ein „Matschzwerg“ auf der Kleidung verirrt.
Eingewöhnungsphase
Die Eingewöhnungsphase verläuft individuell. Einige Faktoren sind besonders zu beachten: Wie alt ist das Kind? Wird es zu ersten Mal fremd betreut? Wie ist die Familiensituation? Wie gehen Eltern mit der Trennung um? Wird das Kind noch gestillt? All diese Fragen werden mit einer Fachkraft besprochen. Mit ihren Informationen ist die Erzieherin dann in der Lage, ihnen die nächsten Schritte der Eingewöhnung dazulegen.
Tagesablauf
Ein strukturierter Tagesablauf ist für Kinder sehr wichtig. Er hilft ihnen sich zu orientieren und gibt ihnen Sicherheit. Dennoch ist uns eine gewisse Flexibilität wichtig. Sie gibt Kindern die Möglichkeit zum Ausprobieren.
In allen drei Gruppen sollte gegen 9:00 Uhr die „Bringphase“ abgeschlossen sein. Gegen 9:15 startet der Tag in der Mäuse-und Hummelgruppe mit einem Morgenkreis. Um 9:30 Uhr findet dann das gemeinsame Frühstück statt. Nachdem alle Kinder ihr Frühstück ausgepackt haben, beginnt das Frühstück mit einem gemeinsamen Fingerspiel. Vor und nach dem Essen gehen die Kinder zum Hände waschen.
In der Freispielphase vor und nach dem Frühstück findet je nach Situation ein angeleitetes Angebot und oder eine individuelle Förderung bzw. Frühförderung statt.
Aufenthalt im Freien: Alle Gruppen gehen täglich mit den Kindern nach draußen, entweder auf unser Außengelände, auf dem viele Interessen und Bedürfnisse gefördert werden oder auf „ Entdeckungstour“ durchs nahe gelegene Glacis und Umgebung. Unsere Raupenkinder fahren auch gerne mal mit ihrem „Bus“ (Kinderwagen für 6 Kinder) durch die nähere Umgebung.
Ruhephasen: Bei den Raupen ( 0-3 Jahre) beginnt die Ruhephase gegen 12 Uhr. In der Hummel- und Mäusegruppe gegen 13 Uhr. Die Kinder, die keinen Mittagsschlaf halten, haben die Möglichkeit sich in der „ Kuschelecke“ im Gruppenraum zurück zu ziehen und sich dort ein Buch vorlesen zu lassen oder in Kleingruppen zu spielen oder zu malen. Wichtig dabei ist, den Kindern ein wenig Ruhe im Alltag zu gönnen.
Im Nachmittagsbereich finden angeleitete Kleingruppenangebote statt, über einen Zeitraum von ca 6 Wochen.
Beobachtungen/ Dokumentationen
Wir holen die Kinder bei ihren Stärken, Fähigkeiten, Vorlieben und am jeweiligen Entwicklungsstand ab, um eine individuelle Förderung zu gewährleisten. Damit die Kinder all ihre persönlichen Möglichkeiten entfalten können, sehen wir es als unsere Aufgabe an, eine Atmosphäre zu schaffen, die ihrem Kind Geborgenheit, Sicherheit und ein Wohlgefühl gibt. Im Laufe der Kindergartenzeit finden Beobachtungen statt, die von den Fachkräften dokumentiert werden. Diese Entwicklungsdokumentationen dienen zur Unterstützung. Es hilft dem Team bei Elterngesprächen zu erkennen: Was kann das Kind? Wo liegen zur Zeit seine Vorlieben? Wie können die nächsten Schritte aussehen? Die Dokumentationen sind nicht für dritte zugänglich und verbleiben im Kindergarten.
Unsere Räumlichkeiten
Alle drei Gruppen haben einen großzügigen Gruppenraum und einen Nebenraum, der viel Platz zum entfalten bietet. Zuzüglich gibt es die „blaue Lagune“, indem die Bewegungserziehung stattfindet.
Außengelände
Unser großzügiges Außengelände ist auf viel Bewegungsraum ausgerichtet. Die Kinder haben die Möglichkeit, direkt vom Kindergarten aus in den Sandkasten zu „ rutschen“. Wer sich dies noch nicht zutraut, kann selbstverständlich auch den Weg über die Treppe wählen. Eine Vogelnestschaukel ist zum Entspannen und zur Erfahrung der ersten Schaukelbewegungen gebaut. Natürlich gibt es für unsere „ großen“ Kinder auch eine „ richtige“ Schaukel. Eine schöne Weide ziert unseren Spielplatz und spendet im Sommer reichlich Schatten. Um diese nutzen zu können, ist darunter ein Baum- und Kletterhaus mit Hängebrücke gebaut. Das Außengelände ist so gestaltet, dass alle drei Gruppen sich gleichzeitig dort aufhalten können, was zur Förderung der Gemeinschaft sehr wichtig ist. Für Waldexkursionen wird das angrenzende Glacis genutzt.
Unsere Ziele Kinder dürfen selbstständig, selbsttätig und eigenverantwortlich handeln, diesbezüglich möchten wir die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken. - Eine Vertrauensbasis zwischen Eltern, Kindern und Erziehern zu schaffen, denn uns ist es wichtig, dass sich neben den Kindern auch die Eltern bei uns wohl fühlen und uns vertrauen. - Auf spielerische Art den Kindern Werte und Regeln zu vermitteln ( z.B. vor dem Essen die Hände waschen, die Mahlzeiten am Tisch einzunehmen ). - Den Kindern eine Welt außerhalb des Elternhauses zu schaffen, in der sie sich wohl und geborgen fühlen, leben und erleben können und jede Menge Spaß mit anderen Kindern haben, was für die frühkindliche Entwicklung sehr wichtig ist. - Kindern die Möglichkeit geben eigene Entscheidungen zu treffen ( was möchte ich spielen? Mit wem möchte ich spielen?) - Stärken zu fördern und Schwächen frühzeitig wahr zu nehmen und umzuwandeln. - Für Eltern da zu sein wenn sie Hilfe benötigen und sie zu unterstützen. - Eltern ohne familiären Anhang Hilfestellung zu geben, z.B. Ansprechpartner sein bei Fragen und Problemen.
"Die Kindheit ist kein Paradies, sondern ein Garten der gepflegt werden muss!"
Nähere Informationen erfahren Sie unter der Rufnummer
0571-8293200
Kindertagesstätte Marienkäfer Simeonscarrè 3 32423 Minden
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